Tante Elfriede bloggt



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Wasserkühlung

Dunkel war es schon länger. Regen tat es auch seit einer Weile. Der Versuch eine Regenlücke zum Laufbeginn zu finden war schwierig. Doch dann war es plötzlich trocken und ich dachte: Jetzt oder nie.

Ich war noch nicht lange unterwegs, da wurden mir meine Schritte durch ein Feuerwerk untermalt. Leider hörte ich es nur. Die Wolken und der mittlerweile wieder vorhandene Nieselregen verdeckten die Sicht. Satte 20min konnte ich mir im Geiste die Farben des Feuerwerks ausmalen. Dann der laute Abschluß Böller. Ruhe in der Tempo 30 Zone.

Doch bevor ich mich der Lauftrance vollständig ergeben hatte. Peng Peng, zwei laute Schläge. Ein weiteres Feuerwerk kündigte sich an. Dieser Samstag Abend hatte es in sich. Das Feuerwerk war ungleich näher. Ich konnte zumindest eine Art Wetterleuchten erkennen und döste erneut in Farben schwelgend ein paar km vor mich hin.

Dann war auch diese Feuerwerk vorbei und ich driftete endgültig ab in einen Dämmerzustand. Der Nieselregen, das diffuse Licht der Straßenlaternen, die wohlige Wärme der Polyesterfasern... bloß nicht einschlafen.

Ich war nicht sicher wie lange ich laufen wollte. Ich schwankte zwischen 20 und 30km. Es wurde wieder trockener... 30km? Ich wurde immer müder. 20km? Es steht noch ein Marathon an. 30km? Nächste Woche würde eng mit Trainingszeiten. 30km? Der Regen nimmt wieder zu. 20km. Die Beine fühlen sich nicht gut an. 20km? Ok 20km.

Kurz vor dem Abbruch bei 20km habe ich dann doch noch entschieden zumindest ein wenig dran zu bleiben. Ein kleines Schleifchen geht immer. Naß war ich eh. Also einmal fix anders als im normalen Trott abgebogen und noch 3 klitzekleine km angefügt.

Schnell noch geduscht und doch noch vor Mitternacht in die Falle gekommen.

1.10.07 15:13


Tante Elfriede fährt im Spitzdach Ergo-meter

.. nicht zu verwechseln mit meine Oma fährt im Hühnerstall Motorad. Aber vermutlich in der Sinnhaftigkeit dann doch wieder ähnlich.

Es nützt nichts. An Tagen wo min Fru nicht zu Hause ist kann ich nicht laufen. Dann wird das Ergo-Meter zur Rennstrecke und ich schwitze die Plastikunterlage voll.

Wäre nicht die Glotze an... ich glaube die Zeit auf dem Ergo-Meter wäre nicht überleben. Diesmal war es nur das sogenannte Intervall Program Mount Everest. 40min. Das ist quasi nichts. Man hat mich aber schon bis zu 5 Stunden auf eben diesem Gefährt gesichtet und in diesem Bereich verschwimmen die Konturen zum Wahnsinn doch sehr stark.

Zum Glück sehen die wenigsten was ich da tue. Und das ich hier darüber schreibe bleibt auch unbemerkt. Ein öffentlicher blog in einer unbeachteten Ecke des Internets. Hat auch nicht jeder.

Liegt vielleicht daran, daß mir im Moment auch nicht recht was passiert über das es sich sinnvoller Weise zu schreiben lohnen würde. So wie heute.

5.10.07 13:49





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